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Erste Regatta in 2022, 2ter Platz für Jakob Meggendorfer und Andi Spranger vor Lanzarote.

Von Mittwoch bis Samstag fand auf der Kanareninsel Lanzarote die "Lanzarote Winter Series" statt. Nachdem die zwei 49er Segler die letzten vier Wochen vor Ort trainiert hatten, war es für sie eine gute Möglichkeit zu testen, wie sie sich im Vergleich zur Konkurrenz entwickeln konnten.


Die Regatta ging über vier Tage, wobei von 20 Knoten und 2m Welle bis hin zu absoluten Leichtwindbedingungen alles dabei war. Nach neun Wettfahrten und dem Medal Race erreichten Jakob und Andi den zweiten Platz von 24 Startern.

"Mit dem Ergebnis sind wir auf jeden Fall zufrieden und freuen uns auf den kommenden Worldcup in Palma Anfang April. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere Coaches Max Groy und Thomas Plößel und natürlich an alle unsere Unterstützer und Sponsoren."

Olympiamedaillen Gewinner Diego Botin mit seinem neuen Vorschoter Florian Trittel (beide Spanien) gewannen diese erste Regatta im 49er in 2022.

 

In der Klasse der ILCA7 ersegelte Philipp Buhl den 5 Platz nach 10 Rennen, sein Trainingspartner Nik Aaron Willim sicherte sich mit zwei ersten Plätzen am Ende Platz 2 und Julian Hoffmann erreichte Platz 17 von 32 Startern.

Link zur Ergebnisliste

https://youtu.be/vbmz2u7ohH4 

 

Der Bayerische Seglerverband trauert um seinen ehemaligen Vorsitzenden Dr. Ernst Bullmer.

 Ernst_Bullmer_2009.jpegMit Ernst Bullmer ist eine der prägendsten Persönlichkeiten im bayerischen und im deutschen Segelsport 94jährig verstorben. Dr. Ernst Bullmer war von 1966 bis 1973 Vorsitzender des BSV. Ein Höhepunkt war sicher die Olympiade 1972 in München und Kiel. Sein Engagement für den bayerischen Segelsport zeichnete sich aus und von den 17 Seglern in der Deutschen Olympiamannschaft kamen 10 aus bayerischen Vereinen. Am Ende seiner Amtszeit überreichte ihm der Vorsitzende des BLSV, Rudolf Sedlmayer, die Eherennadel in Gold für seine hervorragende Arbeit. Dr. Ernst Bullmer segelte jedes seiner vielen Boote mit großer Hingabe und viel Erfolg. Er war schnell im FD und in den Kielbootklassen taktisch ein überragender Segler. Gemeinsam mit seiner Frau Erika umrundeten sie als die ersten deutsche Segler die Welt in einem Katamaran, wofür er 1981 mit dem Trans-Ocean Preis ausgezeichnet wurde. Möge er in Frieden ewig weitersegeln.

Die interne Konkurrenz der drei deutschen 49er Topteams motiviert sie enorm.

 


Interview mit Andreas Spranger über die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der 49er im Oman.

Eine der letzten Segelhighlights des Jahres 2021 war die WM der 49er, 49FX und Nacra vor der Küste des Oman im Barcelo Mussanah Resort, dem Stützpunkt von Oman Sail. Dabei holten die 49er Olympia-Segler Tim Fischer und Fabian Graf Silber, Paul Kohlhoff und Alicia Stuhlemmer im Nacra17 Bronze. Als drittes Team waren die zwei bayerischen 49er Segler Jakob Meggendorfer und Andreas Spranger (beide BYC), die mit dem 11. Platz das Medalrace nur knapp verpassten, im Oman dabei. Nachdem beide wieder zurück im Stützpunkt Kiel waren, sprach Bernd Hassenjuergen mit Andreas Spranger.

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                              Andreas Spranger und Jakob Meggendorfer im 49er. Foto: Anna Suslowa

WM-Medalrace um einen Platz verpasst. Wie habt ihr das persönlich verarbeitet?

Da waren wir schon ziemlich enttäuscht, es fehlten uns am Ende nur drei Punkte zum Einzug in das Medalrace. Wir wussten, dass wir das Zeug haben in den Top fünf mitzuspielen. Wir hatten einen sehr soliden Einstieg in den Wettkampf und waren nach der Qualifikationsphase dritte. Leider konnten wir das aber nicht halten. Nach der WM haben wir in Kiel mit unserem Coach Max Groy alles Revue passieren lassen und die Rennen analysiert. Gut war, dass wir viel aus der Vorbereitungszeit umsetzen konnten, leider haben wir aber in drei Finalrennen sehr individuelle Fehler gemacht, die uns viele Punkte gekostet haben. 

Wie habt ihr euch auf die WM vorbereitet?

Die Vorbereitung hat im Oktober mit zwei Trainingslagern in Marseille gestartet, dort haben wir mit vielen internationalen Teams zwei Trainingswettkämpfe organisiert. In den Oman sind wir zwei Wochen vor der WM gereist, um uns zu akklimatisieren und das Revier kennenzulernen. Einige Tage vor der WM segelten wir noch die Asian Championships mit, bei der schon fast alle WM-Teilnehmer dabei waren und konnten diese mit einem soliden siebten Platz beenden. Alles in allem war die Vorbereitung sehr intensiv, um das Revier gut kennenzulernen. Der DSV war mit vier Teams vor Ort, drei im 49er und dem Nacra Team.

Was waren eure persönlichen Highlights der WM? 

Zum einen das super Segelrevier. Wir hatten jeden Tag einen thermischen Wind von 7-12 Knoten bei einer Wasser- und Lufttemperatur von 30 Grad. Das ist selbst für uns eine Besonderheit. Dazu kam, dass alle Segler gemeinsam in einem Hotel im Sailing Center gewohnt haben. Es war großartig, dass alle Segler an einem Fleck waren. Wir haben uns am Abend beim Essen getroffen, in den Trainingspausen am Pool oder im Boat-Park. Das war schon etwas Besonderes, bei den Regatten siehst und triffst du ja sonst nur deine Bootsklasse. Hier waren alle vor Ort, du hast die anderen Teams aus verschiedensten Nationen getroffen, mit ihnen Abend gegessen, das war ein besonderer Spirit.

Segeln im Oman; wie habt ihr das Land und die Segelszene dort erlebt?

Wir waren zunächst überrascht als die Entscheidung kam die WM im Oman auszutragen und dann auch skeptisch. Aber als wir vor Ort ankamen waren wir positiv überrascht. Es ist ein wunderschönes Land, die Leute vor Ort sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Event war wirklich gut organisiert, es hat an nichts gefehlt. Für uns war es von den Abläufen und der Organisation eines der entspanntesten Events, das wir bisher hatten. Außer an den zwei freien Tagen haben wir vom Oman leider zu wenig gesehen. Die Canyon- und Wüstentour am letzten Tag, die wir gemeinsam mit den Österreichern gemacht haben, war sehr beeindruckend.

Werden wir in Zukunft noch mehr hochkarätige Segelevents an der Küste der arabischen Halbinsel sehen? Ist das eine Alternative zu Auckland, Sydney, Valencia …..?

Noch fehlt die Segelbegeisterung im Oman, kein Vergleich zum Beispiel mit Sydney oder Auckland, wo Segeln einen ganz anderen Stellenwert genießt und die Zuschauer einfach begeistert beim „public viewing“ sind. Das fehlt sicher im Oman. Aber warum nicht! Ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute vor Ort dann auch mehr Interesse am Segeln entwickeln. Auf jeden Fall werden sie ein geiles Event auf die Beine stellen können. Aber noch mehr Spaß macht es natürlich, wenn man merkt, dass der Sport wirklich ein breites Interesse in der Bevölkerung weckt.

Wie geht es jetzt weiter, was sind eure Ziele im Jahr 2022?

Jetzt sind wir erst mal in Kiel, im Januar geht es dann mit dem German Sailing Team nach Lanzarote. Dort haben wir perfekte Segelbedingungen, kaum Ausfall wegen zu wenig oder zu viel Wind. Nur die Reise dorthin ist doch sehr lang. Erst geht es mit dem Hänger in den Süden Spaniens und dann noch zwei Tage mit der Fähre nach Lanzarote, in Summe also fünf Tage. Das German Sailing Team wird dort mit allen olympischen Bootsklassen vor Ort sein, alle Trainer und Material-Experten werden dabei sein. Und auch international werden einige Teams dort trainieren. Wir werden uns vor Ort sicher die meiste Zeit mit den neuen Segeln und den neuen Masten der 49er Klasse beschäftigen. Die Anpassung an den anderem Hersteller, neuen Schnitt und das andere Design, sowie die richtigen Trimm-Einstellungen zu finden, das sind sicher erst einmal die Schwerpunkte. Im März geht es dann mit den neuen Erkenntnissen direkt zum Euro-Cup nach Palma. Danach geht es zügig weiter mit einem vollem Saisonplan, World Cup in Hyères (F), Euro Cup in Medemblik (NL), EM in Aarhus (DK), und der Saisonhöhepunkt, die WM in Kanada in Halifax. Da wollen wir in die Top 10 fahren!

Paris/Marseille 2024 ist dann das große Ziel?

Ja klar, nach unserer Olympiakampagne für 2020/2021, in der wir dritte geworden sind und bestes Nachwuchsteam waren, haben wir die Olympischen Spiele 2024 ganz klar als Ziel gesetzt. Wir haben nach den letzten Spielen viel in unserer Dreiertrainingsgruppe trainiert und uns weiterentwickelt. Die interne Qualifikation wird voraussichtlich 2023/2024 stattfinden. Zeitgleich müssen wir aber auch Deutschland als Nation in unserer Bootsklasse qualifizieren. Klar ist die interne Konkurrenz groß, aber wenn du zu den olympischen Spielen willst, willst du ja auch ganz vorne dabei sein. Daher ist der interne Wettbewerb sehr gut. Wir puschen uns gegenseitig und die Ergebnisse zeigen, dass wir international alle vorne mitspielen können. Und wer die interne Qualifikation gewinnt hat dann auch gute Chancen bei den olympischen Wettbewerben eine Medaille zu holen. Dieser interne Wettbewerb motiviert uns enorm.

Wie war euer Weg in den DSV Kader? Habt ihr Tipps für unsere segelbegeisterten jungen Segler: innen?

Mit dem 29er hatten wir den ersten Kontakt zum DSV und den Strukturen in Kiel. Der Umstieg in den 49er im Jahr 2014 zeigte uns schnell, dass die Trainingsmöglichkeiten in Kiel einfach besser als in Bayern sind. Aber uns war wichtig nicht zu überstürzt nach Kiel zu ziehen. Deshalb haben wir zunächst unser Abitur in Bayern abgeschlossen, sind viel zu Trainings nach Kiel gependelt und erst 2016 sind wir gemeinsam nach Kiel gezogen. Das war die richtige Entscheidung. Wir studieren in Kiel, unsere Freunde leben hier und wir haben die ganze Segel-Infrastruktur mit dem DSV vor Ort. Es macht das Leben deutlich leichter. Bei vielen Entscheidungen hat uns die Laufbahnberatung des Olympia Stützpunktes sehr geholfen und die sind auch für Nachwuchssegler immer ansprechbar. Hier vor Ort ist es eine echte Segelcommunity. Alle Klassen sind hier am Stützpunkt vertreten, viele Segler: innen leben hier auch in Segel-WG´s.

Wie sehr unterstützen euch der DSV und der BSV? 

Wir bekommen eine gute Unterstützung von beiden Verbänden. Der DSV stellt Trainer, Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung und vom BSV gibt es eine jährliche Projektförderung für zusätzliche Trainer und Experten. Unser Material müssen wir selbst finanzieren und das geht nur mit Hilfe von Sponsoren, Spenden und der Unterstützung unseres Clubs. Wir wissen die Förderung von allen Seiten sehr zu schätzen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die uns auf unserem Weg unterstützen!

 

Thomas Loewen – Interview des neuen Landestrainers im BSV

 

(cs) Thomas Loewen, genannt Tom, hat zum 1. November die Aufgabe des Landestrainer im Bayerischen Seglerverband übernommen. Bisher war er als Leiter Standortservice/Segelbetrieb sowie als Jugend-Koordinator beim Deutschen Touring Yacht Club tätig. Er bringt langjährige Erfahrung als Kinder- und Jugend-Sporttrainer auf Vereins- und Verbandsebene und sowie als Regattasportler mit und wird dabei unterstützen, die Ziele des Verbandes bei der Förderung der Seglerinnen und Segler zu erreichen. Als Landestrainer übernimmt er die hauptamtliche Leitung des Sportbetriebes des Verbandes im Leistungs-, Breiten- und Jugendsport.

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Um ihn und seine Ziele besser kennenzulernen hat das BSV Medien Team ihm einen kurzen Fragebogen geschickt. Hier seine Antworten:

Beginnen wir mit Ihnen als Segler: Welche Boote sind Sie bisher gesegelt?
Eine breite Palette von Jollen bis zu Kielbooten. Angefangen hatte ich in einem Opti, damals noch mit einem Rigg aus Holz. Es folgten Jugendklassen wie Europe, 420er und Pirat. Abgerundet wurde das erfolgreiche Regattasegeln im „Knickspanter" durch Engagements im Kiel- und Schwertzugvogel sowie 2 Jahren im damals noch olympischen Starboot. Neue Anreize gab es im 505er. Dann der Wechsel in den FD. Einem Boot, das mich bis heute fasziniert und mit dem fast 10 Jahre auf internationalen Regattabahnen unterwegs war. Nach vielen sportlich ambitionierten Jahren wollte ich es etwas ruhiger angehen. Um-/Einstieg in die L95 und dann ins H-Boot, mit dem ich bis heute an der einen oder anderen Regatta teilnehme.

Ihr Favorit? Dickschiff oder Jolle?

Das ist egal. Jedes Boot hat seinen Reiz. Jedoch favorisiere ich Boote, die als Team gesegelt werden.

Vorschoter oder Steuermann?

Mehr Tendenz zum Steuermann.

Welcher besondere Moment an Bord bleibt für immer in Erinnerung?

Das war definitiv der verpatzte EM-Titel trotz 10 Punkte Vorsprung durch einen verlorenen Protest für einen Vorfall an der letzten Tonne. Das hat gewurmt. Die emotional berührende Siegerehrung danach ließ den Frust schnell vergessen und spornte uns als Team wieder an, es in 2 Jahren noch einmal zu versuchen.  

Was steht noch auf der seglerischen bucket-list?

Einen Titel holen. Da selbst oft knapp verfehlt, würde es mich riesig freuen, wenn die jungen Talente aus der eigenen Trainingsgruppe dies übernehmen könnten. 

Segeln; was bedeutet das für Sie? 

Seit meiner Kindheit fasziniert und begeistert mich der naturverbundene Regattasport. Es ist die Challenge, sich immer wieder aufs Neue mit den Launen der Natur arrangieren zu müssen, um das Beste aus sich selbst und dem Boot herauszuholen. Hinzu kommt das Erleben von Spannung, des Adrenalin-Kicks und der Teampower an Bord. Aber nicht nur der Sport an sich macht das Segeln so reizvoll. Bietet die Natur doch viele schöne Momente, die es zu genießen gilt. Sei es das Glitzern der Wellen im Gegenlicht der Sonne, das Panorama einer beeindruckenden Bergkulisse auf einem Alpensee oder die Kraft der Wellen und des Windes bei stürmischer See. Segeln macht süchtig und Lust auf mehr.

Das Thema Segeln und besonders nun auch die Arbeit im und für den Verband nimmt viel Zeit ein. Was machen Sie in der verbleibenden Zeit?  

Neben Sporttreiben viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen. Wenn’s terminlich passt, auch mal aufs eigene Boot steigen und der Konkurrenz die Zähne zeigen. Ab und zu aber auch mal nix tun, die Füße hochlegen und die Gedanken schweifen lassen...

Was sind Ihre Ziele für Ihre Arbeit im BSV?

Neugierde, Begeisterung und Leidenschaft für den Segelsport erwecken. Zum Mitmachen animieren und zu persönlichen Bestleistungen motivieren. Es ist mir wichtig, nicht nur über den Sport zu reden, sondern ihn vorzuleben. Dem Nachwuchs möchte ich die Besonderheiten und den Reiz unserer Sportart nahebringen. Im Vordergrund stehen intensives Segeln und das Erleben mit allen Sinnen. Denn wer die Natur spürt, kann ihre Sprache verstehen und ihre Zeichen richtig lesen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die großflächige Nachwuchs-Talentsuche und die frühzeitige Förderung der individuellen Stärken. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, all unsere Anstrengungen auf die ambitionierten Sportler/*innen auszurichten, sie bestmöglich auszubilden und zu unterstützen, um mittel- und langfristig Erfolge zu generieren. Last but not least, würde ich mir wünschen, dass wir als Team konstruktiv zusammenarbeiten. Dabei sollten wir eine offene Kommunikation pflegen, transparente Entscheidungen treffen und respektvoll miteinander umgehen.

Das Team Medien bedankt sich für den Einblick und wünscht „Mast und Schotbruch“. 

(Foto: Tom Loewen)

 

Die neuen 420er Jugend Weltmeister (Männer/Mixed) kommen aus Bayern.

Das bayerische 420er Team Florian Krauß vom Yachtclub Seeshaupt (YCSS) und Jannis Sümmchen vom Chiemsee Yacht Club (CYC) sind die neuen 420er Jugend Weltmeister.21_070752_YouthWorlds2021.jpg
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Bei der 2021er Jugend Segel Weltmeisterschaft in Mussanah, Oman gewinnt das bayerische Team mit einer konstanten Leistung in 9 Rennen den Weltmeister Titel. Im letzten Rennen konnten sie mit einem 2 Platz den Titel erobern. Die vor dem letzten Rennen vor ihnen liegenden Teams aus Spanien und Israel segelten im letzten Rennen auf die Plätze 13 und 16 und gewannen in der Gesamtwertung die Silber- und  die Bronzemedaille.

Damit beenden die amtierenden Deutschen Meister und Zweiten der Kieler Woche eine Top-Serie in 2021 und im 420er. Der Bayerische Seglerverband gratuliert den neuen Weltmeistern.