Starkes Bayern-Aufgebot bei der 29er-WM vor Kiel

12.07.2026

Zwölf bayerische Teams bei der 29er-WM in Kiel-Schilksee am Start, David Plettner und Moritz Aigner vom BYC werden bestes deutsches Team

Mit 276 Teams aus 35 Nationen war die 29er-Weltmeisterschaft vom 3. bis 9. Juli im Olympischen Segelzentrum Kiel-Schilksee die größte jemals stattgefundene WM der Klasse. David Plettner (BYC) und Moritz Aigner (BYC/Deutscher Touring Yacht-Club) werden mit Rang fünf bestes deutsches Team und gewinnen die Open-Wertung. Zweitbestes deutsches Team in dieser Wertung werden Tizian und Julian Lembeck vom Segelclub Inning am Ammersee. Weltmeister werden die Franzosen Alexandre Mostini und Raphaël Allain, Vizeweltmeister das schwedische Duo Henric Wigforss und William Drakenberg, das neben seinem Heimatverein KSSS zusätzlich für den Bayerischen Yacht-Club startete, Bronze geht an das argentinische Team Felix Llauro und Lucas Cozar.

Insgesamt 552 Segler absolvieren sechs Regattatage mit 17 Wettfahrten, 51 deutsche Teams gehen an den Start. Beide deutschen U17-Titel gehen ebenfalls nach Deutschland: Johan Müller und Hanno Gewinn gewinnen bei den Jungen, Olha Lubianska und Liv Martin bei den Mädchen.

Bayerische Vereine stellen einen großen Teil des deutschen Feldes. Der Bayerische Yacht-Club ist mit sieben Teams vertreten: David Plettner/Moritz Aigner (Rang 5), Pius Horber/Maximilian Reinthaler (64), Mailin Hegge/Matilda Schneider (105), Quirin Waizenhöfer/Cassian Bötsch (138), Ferdinand Sterr/Vincent Fries (145), Frederik Mitsch/Maximilian Mitsch (237) sowie Konstantin Kurzeja/Julius Loesti (247). Vom Chiemsee Yacht Club kommen Leo Hespe/Sydney-Kanoa Kampa (71), Marie Schwarz/Antonia Schwarz (143) und Helene Ihrenberger/Lola Lewis (212). Für den Segelclub Inning am Ammersee segeln Tizian und Julian Lembeck auf Rang 17 – zweitbestes deutsches Team in der Open-Wertung. Lukas Wagner und Valentin Ziegler vom Deutschen Touring Yacht-Club werden 31.

Die Qualifikationsserie verlangt den Seglern bei Windstärken zwischen 10 und 25 Knoten viel ab. Plettner und Aigner segeln dort konstant vorn: zwei erste Plätze, drei zweite und zwei dritte Ränge. In der Finalserie folgt zunächst ein Rückschlag – Platz 31 im ersten Finallauf, dazu ein gestrichenes BFD-Resultat. Mit zwei dritten Plätzen und einem vierten Rang fangen sich Plettner und Aigner wieder. Am Ende steht Gesamtrang fünf mit 104 Nettopunkten.

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