BSV-Aktuell

IDM der ILCA7, ILCA6 Open und Woman im DTYC

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Flaute zu Beginn aber am Ende Champagne Conditions.
Während es am in den Tagen vor der IDM noch reichlich Wind hatte und die früh angereisten Teilnehmer der ILCA IDM von den Bedingungen am Starnberger See begeistert waren, herrschte an den ersten beiden Wettkampftagen zwar herrlich schönes Wetter aber leider mit totaler Flaute. Die Wettfahrtleitung um Wolfi Stückl hoffte immer wieder auf eine einsetzende lokale Thermik, aber die war dann oft zu lokal und zog sich nicht weit genug über die Tutzinger Bucht. Während die 140 Teilnehmer mit Snacks und Getränken bei Laune gehalten wurden, bot die Vorhersage erst für Samstagnachmittag und für den Sonntagmorgen gute Bedingungen. Während ein erster Startversuch am Samstag noch scheiterte, konnte aber 15 Uhr endlich auf einem breit angelegten Inner/Outer Loop Kurs gesegelt werden und die letzte Wettfahrt endete in der beginnenden Dämmerung. Die ersten beiden Wettfahrten bei knapp 10kn Wind sehr fair zu segeln waren, brauchte es beim letzten Lauf ein waches Auge, um den im südlichen Teil des Kurses deutlich frischeren Wind zu erkennen. Während bei den ILCA 7 und ILCA6 Woman mit Ole Schweckendieck vom KYC und Pia Kuhlmann vom SLSV die Vorjahresmeister in Führung lagen, ging bei den ILCA 6 Open Elias Fauser mit der Leadtrikot schlafen. Für den Sonntagmorgen war Föhn mit 15kn vorhergesagt und das bedeutet für alle, dass der Wecker früh klingelte. Um 8:30 Uhr erwartete Wolfi Stückl die Teilnehmer auf der Linie. Bei Champagne Conditions mit 20 Grad und herrlichem Südwind gingen die vier finalen Läufe wie am Fließband über den Kurs. Pia Kuhlmann und Ole Schweckendieck segelten souverän und verteidigten ihre Titel erfolgreich. Bei den ILCA6 Open war es Willy Sörensen vom Mühlenberger Segelclub, der mit den fordernden Bedingungen am besten zurechtkam und mit vier Punkten Vorsprung internationaler Deutscher Juniorenmeister wurde. (Bild: DTYC, Text: Thilo Durach, DTYC)