
Das Meisterteam im H-Boot 2026: Steuermann Andi Lachenschmid mit Basti Henning, Moritz Ellinger und Annika Hausotter. © Kyaw Soe
Fünf Wettfahrtsiege in zehn Rennen, 17 Punkte auf dem Konto und zum zweiten Mal Deutscher Meister: Andi Lachenschmid vom Münchner Yacht-Club hat mit seiner Crew die Internationale Deutsche Meisterschaft der H-Boote auf dem Tegeler See gewonnen. Gemeinsam mit Alexa Hausotter (Münchner Yacht-Club), Moritz Ellinger (Turn- und Sportverein Utting) und Basti Henning (Chiemsee-Yacht-Club) setzte sich der 35-Jährige gegen 42 weitere Teams aus Deutschland, Dänemark und Italien durch.
Mit Basti Henning saß auch ein Trainer des Bayerischen Seglerverbands im Siegerboot. Henning betreut unter anderem die bayerischen Nachwuchssegler in der 29er-Klasse. Für Lachenschmid und seine Mannschaft ist es nach 2024 bereits der zweite deutsche Meistertitel im H-Boot.
Die Regattawoche beim Tegeler Segel-Club bot ein breites Spektrum an Bedingungen. Schwache bis mittlere Winde und zahlreiche Dreher machten die ersten beiden Tage taktisch anspruchsvoll. Anschließend frischte es deutlich auf: In Böen erreichte der Wind bis zu 30 Knoten. Zehn Wettfahrten kamen zustande, am letzten Tag segelten die Teams in einer Gold- und einer Silberflotte.
Hinter der bayerischen Crew belegten Holger und Jan Köhne vom Potsdamer Yacht-Club mit Sven Ulrich den zweiten Platz. Bronze ging an Thomas Kausen vom Berliner Yacht-Club mit Jani und Franzi Funk.
Dass Lachenschmid gerade im H-Boot erfolgreich ist, hat auch mit seinem Heimatrevier zu tun. „H-Boote sind bei uns am Starnberger See weit verbreitet. Bei Regatten kommen 40 bis 50 Boote zusammen“, sagt der ehemalige Skiff-Weltmeister, der heute als sportlicher Leiter des Münchner Yacht-Clubs arbeitet.
Auf dem Tegeler See setzte Lachenschmid mit seiner vierköpfigen Crew dieser Erfolgsgeschichte einen weiteren Titel hinzu.

