Doping-Prävention

Der Bayerische Seglerverband e.V. bekämpft jede Form des Dopings im bayerischen Segel- und Surfsport und tritt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Segler-Verband e.V. (DSV) für präventive und repressive Maßnahmen ein, die geeignet sind, den Gebrauch verbotener leistungssteigender Mittel und/oder Methoden zu unterbinden.

Es ist unerlässlich Sportler/innen, Eltern, Trainer/innen und Betreuer/innen durch Information und Aufklärung vor den Gefahren des Dopings zu schützen. Deshalb fällt dem Thema „Doping-Prävention" ein großer Stellenwert zu.

Wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen (NADA-Code, ISAF Regulation 21) können Sanktionen verhängt werden. Die Zuständigkeit für das Ergebnismanagement und Sanktionsverfahren wurde vom Bayerischen Seglerverband im Jahr 2015 neu geregelt.

Die Aufnahme in den bayerischen Landeskader (einschließlich Perspektivkader und Leistungsgruppe) ist nur noch möglich, wenn die Anti-Doping-Vereinbarung und die Schiedsvereinbarung durch die Athletin und ggf. deren Eltern/den Athleten und ggf. dessen Eltern unterzeichnet wird.

Für Leistungssportler/innen, Eltern, Trainer/innen und Betreuer/innen ist es deshalb sehr wichtig, den richtigen Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln, erlaubten und unerlaubten Medikationen im Krankheitsfall sowie medizinische Ausnahmen zu kennen. Auf der Homepage der NADA sind – neben vielen interessanten Informationen - Beispiellisten zulässiger Medikamente, die Verbotsliste der WADA, Informationen zur Medizinischen Ausnahmegenehmigung, eine Medikamenten-Datenbank sowie die NADA-App für mobile Geräte zu finden.

"Nach dem Selbstverständnis der NADA kann das Dopingproblem nicht alleine durch Kontrollen und Sanktionen gelöst werden. Deshalb ist es besondere Aufgabe und Ziel der NADA, mit präventiven Maßnahmen bereits im Vorfeld jeglichen Dopingmissbrauchs anzusetzen, um Doping wirkungsvoll und nachhaltig vorzubeugen." (Quelle: www.nada.de)

Auf der Plattform "Gemeinsam gegen Doping" sind ausführliche Informationen zur Verhaltens- und Verhältnisprävention zu finden, die an die Athleten und deren gesamtes Umfeld adressiert sind. Die NADA möchte mit dieser Initiative Sportler und Beteiligte mit Fachwissen unterstützen, deren Selbstbewusstsein stärken und ermutigen eine überzeugte Haltung gegen Doping einzunehmen. Damit Ahtleten nicht in eine sog. Dopingfalle geraten (z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente) ist frühe Aufklärung und intensive Beratung notwendig.

Umfangreiche Informationen für Athletinnen/Athleten, Trainer/innen und Vereinsvertreter finden Sie auf den Internetseiten:

- des DSV (Anti-Doping-Beauftragter des DeutschenSegler-Verbandes)

- der dsj (Deutsche Sport Jugend, speziell für Breitensport)

- der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschland, speziell für Leistungssport)

- und "Gemeinsam gegen Doping" (ausführliche Broschüren, Präasentationen, Videos, E-Learning zu
- Doping-Präventionsmaßnahmen für die Zielgruppen Athleten, Trainer, Eltern, Lehrer, Anti-Doping-Beauftragte
- und Betreuer)

- der WADA (World Anti-Doping Agency, internationale Regelungen)

- des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund als Dachorganisation aller deutschen Landes-Sport-Bünde)

- des BLSV (Präsentation geeignet für vereinsinterne Referate)

Wichtige und spannende Fragen wie z.B.:

  • Was ist Doping überhaupt?
  • In welchen Spannungsfeldern befinden sich Sportler?
  • In welchen kritischen Situationen ihrer Karriere entscheidensich Sportler für oder gegen Doping?
  • Was ist sportgerechte Ernährung und Nahrungsergänzung für den Sportler und was Doping?
  • Was richtet Doping an? Welche Langzeitschäden sind bei Anwendung von verbotenen Substanzen und Methoden zu erwarten? Welche Folgen hat Doping neben den medizinischen Auswirkungen?
  • Wie läuft eine Doping-Kontrolle ab?
  • Welche gesetzlichen Regelungen und Regelungen im Sport gibt es zum Thema Doping?
  • Wie können Trainer, Betreuer und Eltern Athleten vor Doping und Suchtverhalten schützen?

werden in zahlreichen Seminaren der oben genannten Organisationen und bei BSV-Trainerfortbildungen erörtert.

Doping-Prävention beginnt bereits in der Kinder- und Jugendarbeit und betrifft nicht nur den Leistungssport!

Anti-Doping-Beauftragte im Bayerischen Seglerverband:
Margot Zelesny, Leiterin der Geschäftsstelle
Telefon: 089-15702366, Email: bsv@bayernsail.de