
Drei Tage sind angesetzt, doch die Meisterschaft schreibt sich vor allem am Samstag: Dann kommt Wind auf den Starnberger See, drehend, böig, anspruchsvoll – und gut genug für die Wettfahrten, die am Ende über die Bayerische Opti-Meisterschaft entscheiden.
117 junge Seglerinnen und Segler gehen über Pfingsten beim Münchner Yacht-Club an den Start. Gesegelt wird in den Klassen Opti A und Opti B. Der See zeigt dabei sehr unterschiedliche Seiten: Am Samstag fordert er die Nachwuchsseglerinnen und Nachwuchssegler auf dem Wasser, am Sonntag und Montag vor allem ihre Geduld an Land.
Bei drehendem und böigem Nordostwind nutzt die Wettfahrtleitung am Samstag das beste Zeitfenster des Wochenendes. Opti A segelt vier Wettfahrten, Opti B kommt auf drei Rennen. Die Bedingungen verlangen Konzentration, Bootsgefühl und schnelle Entscheidungen – von den Kindern auf dem Wasser ebenso wie von der Wettfahrtleitung.
In Opti A setzt sich Lukas Nißl vom Münchner Yacht-Club mit sechs Punkten an die Spitze und gewinnt die Bayerische Meisterschaft. Platz zwei geht an Felix Teichmann vom Deutschen Touring Yacht-Club mit acht Punkten. Ferdinand Aigner vom Yacht Club Seeshaupt segelt mit 13 Punkten auf Rang drei.
Auch in Opti B bleibt die Spitze eng. Leopold Hubert vom Bayerischen Yacht-Club gewinnt die Wertung mit zehn Punkten. Zweiter wird Jonathan Krißmayr vom Segelclub Kahl am Main mit 15 Punkten, Rang drei geht an Greta Hibler vom Chiemsee Yacht-Club mit 19 Punkten.
Am Sonntag bleibt zunächst nur das Warten auf Wind. Am Nachmittag zeigt sich noch einmal Nordwestwind, eine weitere Wettfahrt wird gestartet. Doch der Wind schläft wieder ein und dreht stark, das Rennen muss abgebrochen werden. Auch am Montag sind keine weiteren Wettfahrten möglich.
Dass eine Jugendmeisterschaft trotzdem mehr ist als Segeln nach Ergebnisliste, zeigt das Programm an Land. Bei sommerlichem Wetter gibt es ein Fischerstechen, dazu Tombola und Lagerfeuer am Jugendraum. So bleibt das Pfingstwochenende am Starnberger See auch dann in Bewegung, als der Wind auf sich warten lässt.
Am Ende bleibt ein Pfingstwochenende mit einem starken Segelsamstag, viel Geduld an den folgenden Tagen und einem Landprogramm, das die Wartezeit füllt: Fischerstechen, Tombola und Lagerfeuer am Jugendraum.
Die vollständigen Ergebnisse sind auf Manage2Sail veröffentlicht.











