Aktuelle Nachrichten

Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft 2020 im 29er

Vom 1.10. bis 4.10.2020 fand die IDJM in Glücksburg auf der Flensburger Förde statt. Aufgrund der Einschränkungen durch Corona, waren alle Beteiligten sehr froh, dass es der Flensburger Segelclub auf sich genommen hat, unter den strengen Hygienevorschriften diese Meisterschaft zu organisieren.

47 Boote gingen an den Start. An den ersten beiden Regattatagen waren alle Teams bei böigem Ostwind um die 18 bis 20 Knoten (fünf Beaufort) - in Böen glatt eine Windstärke mehr - stark gefordert. Kenterungen standen auf der Tagesordnung. Die Umsteiger in den 29er hatten große Probleme, ihr Boot über den Kurs zu bringen.

Nach dem 1. Tag und 3 Wettfahrten waren wir Platz 8 und haben uns riesig gefreut, dass wir bei diesen Bedingungen so gut gesegelt sind. Die Wettbewerber waren sehr gut, erfahren und vertreten, einiges älter... aber eine Regatta ist erst zu Ende, wenn sie zu Ende ist.

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Bayerns Jüngste surfen ganz nach vorne - Triumph der Chiemsee-Surfer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Lukas Huber, Alexander Huber und Carina Niedermayer

Wegen Covid 19 musste der Priener Surfclub die eigentlich am Chiemsee geplante Deutsche Jugend- und Jüngstenmeisterschaft in der internationalen Jugendklasse BIC Techno abgeben. Der Windsurfingclub am Dümmersee sprang kurzfristig als Ersatzveranstaltungsort ein. Da manche Vereine dennoch Bedenken hatten, waren nur 26 Jugendsurfer aus ganz Deutschland angereist, unter ihnen nicht weniger als 8 Jugendliche des Regatta Surfclubs Chiemsee.

Die Veranstaltung war auf zwei Tage und sieben Wettfahrten angesetzt. Am ersten Tag mussten die Teilnehmer lange auf Wind warten. Erst gegen 16.30 Uhr konnte dann die erste Wettfahrt bei durchschnittlich guten drei Windstärken gestartet werden. Und in dieser legten die Bayerischen Jugendlichen gleich richtig los. Eddie Burger und Simon Huber (beide U 15) belegten im Gesamtfeld inmitten der mit größerem Segel surfenden U 17-Starter die Plätze zwei und vier. Burger wurde auch in der zweiten Wettfahrt Zweiter. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten tatsächlich vier Wettfahrten durchgezogen werden. Simon Huber schaffte in der vierten Wettfahrt einen dritten Platz, was in der U 15-Wertung für beide Chiemseesurfer die klaren Ränge 1 und 2 bedeuteten. Ihnen am nächsten war noch Felix Burger vom Windsurfingclub Saar, der auch einmal einen zweiten Platz schaffte. Auf Platz vier bei den U 15 nach dem ersten Tag lag das beste Mädchen, nämlich Amelie Huber vom RSC Chiemsee, knapp vor ihrem Clubkollegen Robin Müller. Die Prienerin Luzie Huber belegte in dieser Altersklasse Rang neun.

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Siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht

Liebe, sehr geehrte Damen und Herren unserer Mitgliedsvereine,

die siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. Oktober 2020 ist aktuell veröffentlicht worden. In Hinblick auf den Segelsport haben sich in Bezug auf die bisherigen Regelungen keine Änderungen ergeben.

Der Link dazu:
https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-562/.

Viele Grüße
Ihr Bayerischer Seglerverband e.V.

EM-Gold für Lutz/Beucke und Fischer/Graf, Olympia-Ticket für Kohlhoff/Stuhlemmer

Tina Lutz und Susann Beucke

Das German Sailing Team feiert bei der Europameisterschaft der drei schnellsten Olympia-Disziplinen 49er, 49erFX und Nacra 17 mit zwei Goldmedaillen die erfolgreichsten kontinentalen Titelkämpfe in der Geschichte der Skiffklassen.

Tina Lutz und Susann Beucke (Chiemsee Yacht Club, Norddeutscher Regatta Verein) konnten am Sonntag auf dem österreichischen Attersee über einen Start-Ziel-Sieg jubeln und gewannen die 49erFX-Serie nach elf Rennen mit 37 Punkten und fünf Zählern Vorsprung vor den Norwegerinnen Helene Næss/Marie Rønningen. Dritte wurden Julia Gross/Hanna Klinger aus Schweden.

Zweiter Europameisterschaftsgewinn nach 2017
Gefragt nach dem Erfolgsrezept sagte Vorschoterin Susann Beucke (Strande): "Wir sind ein gutes Team und machen gutes Teamwork. Wir machen genau das, was wir brauchen." In den letzten Wettfahrten am Finaltag ging es zwischen der deutschen und der norwegischen Crew noch einmal eng zu, doch Lutz/Beucke hielten dem Druck souverän stand. Mit insgesamt vier ersten und zwei zweiten Rängen konnte das Duo sein Potenzial in dieser EM-Woche immer wieder eindrucksvoll demonstrieren. Für die bayerisch-norddeutsche Crew ist es bereits der zweite Europameisterschaftsgewinn nach 2017. Damals gewannen sie im Kieler Heimatrevier der Segelnationalmannschaft am Bundesstützpunkt Kiel. Ein knappes Jahr vor den Olympischen Spielen konnten die beiden 29-Jährigen den Erfolg nun wiederholen. "Wir freuen uns sehr", sagte Beucke, "unser Trainer hat aber ganz richtig gesagt, dass die wichtigste Woche unserer Karriere noch bevorsteht. Die kommt im Sommer 2021 mit den Olympischen Spielen. Dann kommt es wirklich darauf an."

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Informationsveranstaltung "DSV im Dialog"

Liebe Damen und Herren unserer Mitgliedsvereine,

das Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes bietet wieder die Informationsveranstaltung:

"DSV im Dialog" am kommenden Sonntag, den 27. September, von 11:00 bis 13:00 Uhr

an. Um beim DSV am Dialog teilzunehmen, öffnen Sie bitte folgenden Link (am Besten mit Google Chrome) per Computer, Tablet oder Smartphone:

https://global.gotomeeting.com/join/610208405

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen. Bei Geräten, die diese Funktion unterstützen, ist die sofortige Teilnahme über die unten aufgeführte Direktwahlnummer möglich.

Telefon-Nr.: +49 721 9881 4161
Zugangscode: 610-208-405

Viele Grüße
Bayerischer Seglerverband e.V.

Interview mit Tina Lutz

Tina Lutz und Susann Beucke

Interview: Thomas Giebelhausen

T.G.: In ihrem dritten Anlauf auf die Olympischen Spiele haben Sie mit Ihrer Vorschoterin Susann Beucke durch den Sieg bei der Kieler Woche ja auch das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio gelöst. Erst mal Herzlichen Glückwunsch!

Tina: Ja, vielen Dank, das ist super! Wir freuen uns total.

T.G.: Wenig Freude gab’s ja zum Jahresanfang, als die vielen Absagen kamen - erst für die Quali auf Mallorca, dann für Tokyo in diesem Jahr. Da war ja für sehr viele Sportlerinnen und Sportler erst mal die Luft raus. Wie ging’s Ihnen?

Tina: Es ging uns ganz genauso. Das ist ganz natürlich, wenn man als Sportlerin auf einmal sein Ziel nicht mehr hat, dann ist das nicht einfach. Erst mal war da also ein Riesenmotivationsloch und das hat sich auch ziemlich lange gehalten. Erst als klar wurde, dass es die Kieler Woche geben wird, kam die Motivation zurück. Aber ich habe in der Zeit meine Masterarbeit geschrieben und deswegen war ich ganz gut beschäftigt und hatte kaum Zeit, nachzudenken.

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