
Wie erfolgreich die bayerischen Nachwuchsteams bereits im 29er segelten, zeigte die Saison 2026. Bei der Weltmeisterschaft im Juli vor Kiel-Schilksee belegten David Plettner (Bayerischer Yacht-Club) und Moritz Aigner (BYC/Deutscher Touring Yacht-Club) als bestes deutsches Team den fünften Platz. Auch bei der Europameisterschaft Anfang August auf dem tschechischen Lipno-Stausee erreichten bayerische Mannschaften Spitzenplätze: Lukas Wagner und Valentin Ziegler (DTYC) wurden Zweite, Plettner und Aigner Dritte.
Der nächste Schritt nach dem 29er
Bislang fehlte im Förderprogramm des BSV eine Skiffklasse zwischen dem 29er und dem olympischen Bereich. Diese Lücke soll der 49erFX schließen. Er hat denselben Rumpf wie der olympische 49er, aber ein kleineres Rigg. Für Frauen ist der 49erFX selbst olympische Bootsklasse, für männliche Nachwuchssegler kann er den Übergang in den 49er erleichtern.
Technisch baut der FX auf den Fähigkeiten auf, die junge Segler im 29er erwerben. Dazu gehören das Segeln im Trapez, schnelle Manöver und die Zusammenarbeit einer Zweiercrew. Im 49erFX kommen unter anderem ein größeres Rigg und das zweite Trapez hinzu.
Entwickelt wurde die Erweiterung nach Angaben des BSV in enger Abstimmung mit den bayerischen Vereinen, die im 29er-Nachwuchsleistungssport aktiv sind.
Jürgen Mitsch, Vizepräsident Leistungssport im BSV, will mit dem erweiterten Förderprogramm vor allem den Übergang vom Jugend- in den olympischen Leistungssport stärken: "Die internationalen Ergebnisse der 29er-Teams zeigen, welches Potenzial im bayerischen Nachwuchs steckt"
Mit Opti, 29er, 49erFX, 420er, ILCA und iQFOiL fördert der BSV künftig sechs Bootsklassen mit intensivem Training.
