Vorstand holt sich Verstärkung an Bord

 

Auf zur nächsten Etappe: Um sich als Serviceverband für die Segelvereine im Freistaat weiter zu engagieren, holt sich der Vorstand des Bayerischen Seglerverbandes Verstärkung an Bord. Beiräte und Obleute aus den Vereinen werden den Verband weiter mit Fachwissen verstärken.

Sigi Merk und Timo Haß bleiben dem Verband weiter verbunden und nehmen künftig Aufgaben als Sonderbeauftragte für große Projekte wahr. Sie werden wegen ihrer vielfachen anderweitigen Aufgaben auf der Mitgliederversammlung im März 2020 nicht mehr als Vorstandsmitglieder kandieren: Diese Positionen werden neu besetzt. Die Vereine haben bereits zugesagt, Mitglieder aus ihren Reihen zu benennen.

Dietmar Reeh, Vorsitzender des Bayerischen Seglerverbandes: „Sigi Merk und Timo Haß haben maßgeblich dazu beigetragen, den Kurswechsel des Bayerischen Seglerverbands zu einem Serviceverband der Vereine einzuleiten. Dafür gebührt ihnen großer Dank und aufrichtige Anerkennung. Meine Mitstreiter sind jedoch beruflich und privat so stark eingebunden, dass sie sich leider gegen eine weitere Amtsperiode entscheiden mussten. Umso mehr freut es mich, dass Sigi Merk und Timo Haß den Vorstand in tätiger Funktion auch in Zukunft unterstützen werden. Mit Beiräten und Obleuten, die bereits zugesagt haben und auch schon in der vergangenen Legislaturperiode tätig waren, sind wir dann noch breiter aufgestellt.“

Sigi Merk: „Es war eine spannende Zeit, aber ich hatte bereits bei meiner Wahl erklärt, nur für eine Legislaturperiode zur Verfügung zu stehen. Mit meinen jetzt bald 72 Jahren lasse ich gerne jüngere ran und konzentriere mich auf die Weiterentwicklung unseres Familienunternehmens. Ich bedanke mich für das Vertrauen und wünsche dem künftigen Vorstand, dem ich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen werde, viel Erfolg. Unser gemeinsames Ziel war und ist es, aus dem Bayerischen Seglerverband eine leistungsfähige Dachorganisation zu machen, die Mehrwert für die Mitgliedsvereine schafft.“

"Gerade im Sportbereich haben wir in den vergangenen zwei Jahren wichtige Weichen gestellt. Ich bin mir sicher, dass sich dies künftig auch in internationalen Regattaerfolgen und in einer effektiven Zusammenarbeit mit unseren Vereinen auszahlt“, ergänzt Timo Haß. Er ist neben seinem Beruf als Rechtsanwalt unter anderem als Jugendobmann im Präsidium des Deutschen Segler-Verband, als internationaler Schiedsrichter und nationaler Wettfahrtleiter sowie im Weltsegelverband World Sailing und dem Europäischen Segelverband EUROSAF in höchsten Funktionen aktiv.

Die drei Schwerpunkte Breitensport und Gemeinnützigkeit, Jugend sowie Umwelt-und Naturschutz, nach denen der Vorstand um Dietmar Reeh seine Arbeit ausrichtet, stößt auch in den Segelvereinen auf breite Zustimmung. Auch bei der Besetzung des Vorstands und der weiteren Positionen, wie Obleute, Beiräte und Sonderbeauftragte, wirken die Clubs aktiv mit.

„Der frische Wind und die klare Ausrichtung auf die wesentlichen Ziele wirken sich positiv für alle Seglerinnen und Segler in Bayern aus. Wir brauchen einen starken Dachverband, der die Interessen der Vereine auch gegenüber der Politik, den Kommunen, den Behörden und der Öffentlichkeit kompetent vertritt. Ein gemeinsamer Schwerpunkt ist unsere engagierte Jugendarbeit“, erklärt Dr. Michael Steiner, 1. Vorsitzender des Bayerischen Yacht-Clubs.

Und Karl-Christian Bay, 1. Vorsitzender des Lindauer Segler-Clubs, ergänzt: „Sehr gut angekommen sind die Diskussionsrunden, für die der BSV-Vorstand zu den einzelnen Vereinen gereist ist. Bei über zwanzig Einzelveranstaltungen wurden über 100 Vereinsvorstände und Reviervertreter und insgesamt mehr als 500 Vereinsvertreter aus erster Hand informiert und hatten die Möglichkeit zu erklären, wo sie vor Ort der Schuh drückt. Den Worten sind dann auch Taten gefolgt.“