Jahresschlussveranstaltung des Bayerischen Seglerverbandes

Das traditionelle Jahresschluss-Treffen des Bayerischen Seglerverbands (BSV) mit den Reviervertreterinnen und Reviervertretern, den Klassenvereinigungen und den Verbandsbeiräten fand am 8. November im Haus des Sports in München statt. Kern des Treffens waren die Berichte der Reviervertreterinnen und Reviervertreter, die die Arbeit des Verbands in den einzelnen Segelrevieren koordinieren; Ziel: die regionalen Bedürfnisse noch besser zu erfassen und dann möglichst zu erfüllen.

Eingangs berichtete der Vorstand über die Arbeit des vergangenen Jahres. Dietmar Reeh informierte über die Gespräche, die der BSV über das Jahr geführt hat - insbesondere die regionalen Gespräche mit den Segelvereinen vor Ort sowie die Gesprächsreihe "Dialog Regatta", die sich den Bedürfnissen der besonders regattaorientierten Vereine widmet.

Außerdem stellte er das in Zukunft neu gestaltete Wassersportforum vor, die erweiterte Form des bisherigen Wassersportgesprächs. Es soll im Rahmen der Messe f.re.e stattfinden und gemeinsam mit der Messe München zu einer Leitveranstaltung mit hochkarätigen Rednern ausgebaut werden, rund um die Themen Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Wassersport sowie. Der BSV und die bayerischen Segelvereine werden zudem auf der Messe präsent sein.

Sigi Merk berichtete über den Fortschritt hin zum Service und die Einbindung der Obleute und Beiräte in die Verbandsarbeit.

Sportvorstand Timo Haß erläuterte das Stützpunktkonzept, stellte den Landestrainer Robert Remus und sein Aufgabengebiet kurz vor und ging dann im Detail auf dessen Aufgaben ein.

Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Berichte der Reviervertreterinnen und Reviervertreter und insbesondere die anschließende Diskussion über die Belange des Segelsports in den Regionen.

Stützpunktkonzept: Roll-out im Jahr 2020

Einen Großteil der Diskussion betraf das bayernweite Etablieren des im Jahr 2019 am Ammersee pilotierten regionalen Stützpunktkonzepts. Dieses sieht vor, in jedem interessierten Revier klassenspezifisch regionale Trainingsstützpunkte zu errichten, die Trainingsmaßnahmen für die Klassen Optimist, 29er oder 420er anbieten. So können lange Anfahrten vermieden und eine Intensivierung des Wassertrainings junger Leistungssegler erreicht werden.

Das Pilotprojekt am Ammersee ist erfolgreich verlaufen und das Interesse der Regionen groß, nun steht die Umsetzung in der Fläche an. Die Reviervertreterinnen und Reviervertreter baten den Vorstand, den Roll-out zügig vorzunehmen. Die Anregung vom Walchensee, dieses windsichere Revier für Trainingszwecke und ggf. für die Stützpunktarbeit zu nutzen, griffen Vorstand und Reviervertreter auf.

Anforderungen an Wettfahrtoffizielle bleiben Stein des Anstoßes

Ein Anliegen der Reviervertreterinnen und Reviervertreter betraf die Qualifizierung zum Trainer, Wettfahrtleiter und Schiedsrichter und die Verlängerung der Lizenzen. Die bisherigen Voraussetzungen würden für die ehrenamtlich Tätigen oft große Hindernisse darstellen, wussten die Reviervertreter zu berichten. Viele Vereine hätten ohnehin große Schwierigkeiten engagierte Ehrenamtler zu finden und zu halten.

Timo Haß erläuterte, dass die neue Regelung des Deutschen Segler-Verbands erhebliche Vereinfachungen gebracht habe. So könnten viele regattaorientierte Tätigkeiten auf die Lizenzverlängerung angerechnet werden. Der Vorstand bot an, seine Aus- und Fortbildungsangebote regional zu intensivieren und auch dort anzubieten, wo sich eine ausreichende Teilnehmerzahl findet. Insgesamt hat der BSV im Jahr 2019 zehn Lehrgänge für Wettfahrtoffizielle durchgeführt, an denen 177 Personen teilnahmen.

 

Wichtige Termine für 2020 sind:

  1. Februar 2020: Meisterehrung in Ottobrunn

22. Februar 2020: Wassersportforum auf der Messe f.re.e

13. oder 20. März 2020: Mitgliederversammlung im Haus des Sports