Platz eins und zwei für bayerischen Surfnachwuchs bei IDJM, dazu Silber und Bronze bei der Surf Bundesliga

Große Erfolge durften die bayerischen Surferinnen und Surfer beim Finale der Surfbundesliga, das gemeinsam mit den Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften in der Techno 293-Klasse ausgetragen wurde, feiern. Eddie Burger und Amelie Huber (beide Regatta Surfclub Chiemsee) belegten in der U13-Wertung die Plätze eins und zwei und sicherten sich gemeinsam mit Simon Huber (RSCC) den dritten Rang in der Teamwertung. Das Herrenteam des RSCC surfte auf den Silberrang bei der Deutschen Teammeisterschaft.

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Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaft im Windsurfen am Dümmer See statt, gesurft wurde in den Klassen Techno 293 Plus (U20/U17) und Techno 293 (U15/U13). Bei schönstem Herbstwetter und bis zu vier Beaufort ging es für die 43 angereisten Surferinnen und Surfer gleich richtig los. Insbesondere für den Nachwuchs des RSCC, dessen fünf Teilnehmende alle in der Klasse Techn 293 an den Start gingen waren die Starkwindbedingungen eine echte Herausforderung.

Die Wettfahrten wurden als Slalom mit Halbwind- und Raumschotkursen gestartet, wobei das Gesamtfeld der Jugendlichen geteilt und die ersten Wettfahrten als Qualifikation für den zweiten Lauf galten. Stark  präsentierten sich die beiden Chiemseesurfer Eddie Burger und Amelie Huber. Sie kamen bei zwei Qualifikationswettfahrten jeweils souverän ins A-Finale. Dort erreichten sie im U 15-Feld die Plätze 8 und 6 bzw. 10 und 7 und waren mit Abstand die besten Surfer der U13-Konkurrenz.

Am zweiten Tag konnten lediglich zwei Schwachwindwettfahrten auf einem „Up-and-Down“-Kurs durchgeführt werden. Mit solchen Bedingungen vom Chiemsee bestens vertraut, bauten Burger und Huber ihre Führung in der U13-Wertung aus. Am dritten geplanten Wettfahrttag konnte mangels Wind keine Wettfahrt mehr gestartet werden.

Im Gesamtergebnis landeten Eddie Burger und Amelie Huber im U15/U13-Feld auf den Rängen sechs und sieben und sicherten sich damit souverän einen Doppelsieg in der U13-Wertung der Deutschen Jüngstenmeisterschaft vor Leander Kraft (Berlin). Mit diesen Leistungen holten die beiden Chiemseer gemeinsam mit Simon Huber (RSCC) die Bronzemedaille in der Teamwertung. Die jüngsten Surfer der RSCC Simon, Alexander und Lukas Huber waren besonders stolz alle Wettfahrten im Zeitlimit ins Ziel gebracht zu haben. Alexander Huber konnte sich als jüngster Teilnehmer zudem über eine Sonderehrung und einen Pokal freuen.

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Die guten Ergebnisse kommentierte Trainerin Selina Horbert, die vor drei Jahren selbst den Meistertitel in der U17-Wertung gewinnen konnte: "Dass wir die U13-Klasse so abräumen hätte ich nicht erwartet. Wir haben aber im Frühjahr in Trainingswochen am Kalterer See und am Idrosee ganz fleißig trainiert. Und dass unsere Jüngsten gerade bei den Starkwindverhältnissen am Freitag alle Wettfahrten erfolgreich isn Ziel gebracht haben, freut mich besonders."

Aber auch die "Großen" zeigten, dass mit Ihnen immer zu rechnen ist. Frank Spöttl, Toni Stadler und Stephan Hecker mussten sich in der Deutschen Teammeisterschaft im Raceboard nur der Mannschaft aus Großenbrode geschlagen geben und surften auf den Silberrang. Zugegebenermaßen hatten sich die drei natürlich eine erfolgreiche Titelverteidigung erhofft, wurden die Chiemseer doch in den vergangenen zehn Jahren siebenmal Deutsche Meister. Nach dem ersten Tag sah es auch ganz danach aus, als ob die Bayern erneut den Titel mit in den Süden nehmen könnten, doch am zweiten Tag entschied bei Leichtwind die Seitenwahl und hier lagen Spöttl und Stadler auf der ersten Kreuz falsch, so dass sich das Team aus Großenbrode nach vorne schob. Mangels Wind konnte am dritten Tag keine Wettfahrt mehr gestartet werden und so blieb es beim Sieg der Mannschaft aus Schleswig-Holstein.

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