Aufsteiger für die 2. Segel-Bundesliga 2019 stehen fest

Die Entscheidung ist gefallen: Vier von insgesamt 24 Segelvereinen mit den unterschiedlichsten Leistungsniveaus, die an diesem Wochenende (02. bis 04. November) beim Deutschen Segel-Liga-Pokal (DSL-Pokal) in Hamburg gegeneinander angetreten sind, segeln 2019 in der 2. Segel-Bundesliga.

Dazu gehören der Lübecker Segler-Verein (LSV), der Bocholter Yachtclub (BoYC), der Westfälische Yachtclub Delecke (WYCD), sowie der Segel-Club Ville (SCV). Den diesjährigen DSL-Pokal gewinnt der Norddeutsche Regatta Verein, Platz 2 belegt der Potsdamer Yacht Club vor dem Lübecker Segler-Verein.

myc junioren nov18fb

Die stärkste Leistung aus bayerischer Sicht lieferten die vier Junioren (oben) aus dem Münchner Yacht-Club (Starnberg) ab. Nach den ersten drei Flights hatten sie geführt, nach sieben war es noch der dritte und am Ende der sechste Platz.

An diesem Wochenende verfolgten die Teilnehmer des DSL-Pokals zweierlei Ziele: Einerseits ging es um den Aufstieg bzw. Verbleib in der 2. Segel-Bundesliga, andererseits um den Titelgewinn des Pokals. Durchgesetzt und damit einen Startplatz für die 2. Bundesliga 2019 gesichert haben sich der LSV mit dem 3. Platz, der BoYC mit dem 5. Platz, der WYCD auf Platz 8, sowie der SCV auf Platz 9.

„Insgesamt ein sehr gelungenes Event und ein schöner Saisonabschluss. Der Pokal ermöglicht einen engen Austausch zwischen den Teilnehmern der 1. und 2. Bundesliga und den Teams, die es in die Liga schaffen wollen“, so Lars Schafmeister vom Segel-Club Ville. Mit ihm segelten Dirk Strelow, Georg Hecht und Heiko Riffeler.

Neben dem Deutschen Meistertitel, den sich der Club vor knapp zwei Wochen sicherte, legen die Hamburger nun mit dem Gewinn des DSL-Pokals nach.

„Ein perfektes Jahr für uns. Den Pokal in diesem knappen Rennen doch noch gewonnen zu haben ist für uns eine riesige Freude, vor allem zusammen mit der Meisterschale. Am Anfang der Saison hätte ich daran nicht geglaubt“, berichtet NRV-Steuermann Tobias Schadewaldt. Neben ihm waren auch Johann Kohlhoff, Florian Thoelen und Juliane Adelssen Teil der Crew.

Neben den Qualifikanten der J/70 Klassenregatta (Kieler Woche) setzte sich das Teilnehmerfeld des DSL-Pokals zusammen aus Platz 1-3 der 1. Segel-Bundesliga, Platz 1-3 der 2. Segel-Bundesliga, Platz 15-18 der 2. Segel-Bundesliga, sowie die zweibesten Teams der Junioren Segel-Liga. Wie auch in der Deutschen Segel-Bundesliga, wurde im Fleetrace-Modus auf One Design Booten gesegelt.

Alle Ergebnisse der Wettfahrten finden Sie auf dsl-pokal2018.sapsailing.com.