Laser: Buhl holt Gold

buhl marseille18 gold seBeim Sailing World Cup Final 2017/18 in Marseille (FRA) konnte das Allgäuer Laser-Ass Philipp Buhl im Medal Race der besten Zehn gestern seine beiden schärfsten Konkurrenten bezwingen und den Sieg im Laser Standard holen.

Das 470er-Team Diesch/Autenrieth beendete die Regatta der olympischen Klassen auf dem 15. Platz.

Sail24.com: "Obwohl der Allgäuer während des Rennens teilweise sogar aus den Medaillenrängen herausgefallen war, gab er nie auf, kämpfte sich immer wieder an die führenden Boote heran, bis es zum sehenswerten Duell mit Tomasgaard kam. In einer schnellen, oft gleichzeitig ausgeführten Serie von Halsen lieferten sich der Deutsche und der Norweger einen packenden Bug-an-Bug-Kampf.

Die letzte Bahnmarke rundete Buhl auf der Außenbahn und konnte sich danach gut zur Ziellinie positionieren, die beide Boote gleichauf ansteuerten. „Ich habe dann eine Welle erreicht, die mir den knappen Vorsprung auf der Linie gebracht hat“, erzählte Buhl, dem im Ziel etwa 30 Zentimeter Vorsprung zum Triumph im Olympiarevier für 2024 reichten. „Das war ein gutes und starkes Zeichen an die Konkurrenz“, freute sich der Vize-Weltmeister von 2015. „Der Sieg gibt mir viel Selbstvertrauen.“ (sail24.com)

Nur ein bzw. drei Punkte lagen am Ende zwischen Buhl und Tomasgaard (NOR) bzw.  Hanson (GBR).

Das 470er-Team Simon Diesch/Philipp Autenrieth (WYC/BYC) beendete die Regatta der olympischen Klassen auf einem enttäuschenden 15. Platz - nicht das, was die Zwei von sich erwartet hatten. "Worldcup Final is over for us. No Medal Race for us. Not happy at all. Not what we expected. Another tough week for us although Marseille delivered amazing sailing conditions we didn’t find our rhythm. A 2nd place in the last races was a positiv end but theres lots of work to do to come back to consistent sailing. Next up racing in home waters at @kieler woche.“ (facebook/GER 11)

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