470er: Platz 4 in Japan

Mit noch mehr Regen und einem Rennabbruch ging die "Enoshima Olympic Week" auf dem olympischen Revier von Tokio zu Ende. Bei den Lasern und auf den 49er FX wurde noch gesegelt, aber bei den 470ern kostete der Abbruch das Team Diesch/ Autenrieth vermutlich Bronze.

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Im Feld der 28 470er aus 14 Nationen lagen Simon Diesch/Philipp Autenrieth (WYC/BYC; Archivbild) auf fünfter Position, als die siebte Wettfahrt abgebrochen wurde. Am Ende belegten die zwei Kadersegler einen sehr guten 4. Platz. Der Sieg bei diesem Test-Event in Japan ging an das britische Team Patience/Grube; Silber ging nach Japan und Bronze nach Österreich.

Im Laser segelte Philipp Buhl (SCAI) zwar deutlich an einem Podestplatz vorbei, erreichte jedoch mal wieder die Top Ten. Mit 69 Punkten (netto) hatte Buhl in der Gesamtwertung mehr als doppelt so viele Punkte wie der Sieger Thomas Saunders (NZL); Matthew Wearn (AUS) wurde Zweiter und Bronze ging an Lorenzo Chiavarini (GBR).

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Land und Leute ...

GER 11: "25 Tage waren wir in Japan. Und am Ende mehr oder weniger auf Entzug, was die Nahrungsaufnahme angeht. Denn auch in den Hotels, wo wir logierten, gab es drei Mal am Tag das gleiche Buffet: Reis mit irgendwas. Zum Frühstück, mittags und abends. Leistungssport erfordert aber eine gewisse Nahrungsaufnahme – und da kamen wir nach ein paar Tagen nicht mehr so richtig mit. Wir haben uns also in den Tagen zwischen den Wettkämpfen auch in der Umgebung umgeschaut, welche Alternativen es da für Unterkunft und Lebensmitteleinkäufe gibt. Völlig problemlos ist die Sicherheitslage, die Hilfsbereitschaft ist riesig, aber Englisch ist fast ein „No go“: da geht außerhalb der Clubs nichts, rein gar nichts.

Natürlich haben wir auch Tokyo und Kyoto, die frühere Hauptstadt besucht. Tobi und seine Freunde haben uns da sehr geholfen, vielen Dank! Für uns war es sehr wichtig, neben den Erfahrungen aus den beiden Revieren auch Land und Leute kennen zu lernen. Sprache und Ernährung werden in den kommenden Jahren sicher eine Herausforderung bleiben.

Einen Tag hatten wir nach der Regatta zum Einpacken von Schiffen und Motorbooten (mit in Japan waren noch das 470er-Team Malte Winkel/Matti Cipra sowie Lasersegler Philipp Buhl und unsere Trainer, in Enoshima auch Victoria Jurzok und Anika Lorenz, die im 49er FX Silber holten), dann ging es mit einem 12-Stunden-Flug wieder zurück nach Deutschland. Wir waren richtig hungrig, auf deutsches Essen. Es gab Maultaschen und Sauerbraten!

Sail’n’Ski

Wie bereits eingangs erwähnt ist die Saison noch lange nicht zu Ende. Bereits Ende dieser Woche geht es nach Barcelona für zwei Trainingsblocks, in der Woche vor Weihnachten (18. bis 22. Dezember) steht dann noch das Palamos Christmas Race an.

Weihnachten sind wir kurz zuhause, dann geht es zur Abwechslung zum Skifahren. Ende Januar findet der World-Cup seine Fortsetzung – in Miami.

Vielen Dank an alle die uns dieses geniale Erlebnis ermöglicht haben und uns auf unserem weiteren Weg unterstützen!" (Quelle: Newsletter GER 11)