Fünf Podestplätze für den Nachwuchs

Mit bis zu zehn Wettfahrten pro Bootsklasse konnten am Samstag die Landesjugend- und Jüngstenmeisterschaften (LJM) Baden-Württemberg abgeschlossen werden. In allen vier Wertungen konnten Nachwuchssegler aus Bayern am Bodensee mindestens einen der drei Podestplätze ergattern.

LJM2017 0907 420er

LJM BW: "Mit Startverschiebung hatte auch der dritte Tag begonnen.... Souverän setzten sich im 420er die führenden Marc Hildebrand und Julian Sobott gleich auf der Startkreuz wieder an die Spitze und segelten mit dem Laufsieg auch zum vorzeitigen Titelgewinn. Franziska Nussbaumer und Rickmer Lenk (YC Langenargen/WYC) verteidigten mit zwei dritten Plätzen den zweiten Gesamtrang vor Amelie Pätzold und Anna Heitland vom DTYC am Starnberger See."

"Eng sollte es bei den Optimisten werden. Die besten Nachwuchssegler in der Jüngstenklasse (unter 15 Jahre) machten auch im neunten Lauf die vorderen Plätze unter sich aus." Luca Jost gewann nach der Bayerischen Jugendmeisterschaft somit auch die von Baden-Württemberg. Frederik Steuerer (Augsburger SC) wurde Vizemeister, auf Rang drei segelte David Rohde (YC Hard, Österreich).

Auch im Laser Radial machten es die Teilnehmer noch einmal spannend. Denn Amelie Zartl kam zunächst nur als Vierte ins Ziel und büßte ein paar Punkte ihres Vorsprungs ein. So ging der Titel Landesjugendmeisterin doch an die Tettnangerin Amelie Zartl vom gastgebenden WYC." Auf den Silber-Rang segelte der Günzburger Florian Hafner aus der Skipper-Gilde Schwaben und Dritter wurde Felix Reith vom DTYC in Tutzing. Vincenzo Reuter (MYC) verpasse das Podest als Vierter nur knapp.

"Bei den Europes machte Viola Loos vom Stuttgarter Segel-Club mit einem weiteren ersten Platz den erneuten Titelgewinn perfekt. Im letzten Rennen, zu dem sie nicht mehr hätte antreten müssen, segelte sie noch einen dritten Platz und hielt ihre Verfolgerin Elina Schieback vom Nürnberger YC Noris auf Distanz. Dritter blieb Paul Diebold (Ruder-Club Rastatt).

„Es gab wenig Proteste“, war Timo Haß, Jury-Obmann bei der LJM, von der Regelkunde der Segler angetan. So gab es wenig Arbeit für die Jury. Allerdings führte er das vor allem darauf zurück, dass die beiden Clubs viele Wasserschiedsrichter auf den drei Bahnen eingesetzt hatten."

Auch wenn man an den Vormittagen etwas auf Wind warten musste, „haben wir drei sehr super Tage gehabt mit zehn guten und fairen Wettfahrten“, zeigte sich Fabian Bach, Landesjugendobmann in Baden-Württemberg, mit dem Verlauf der Serie zufrieden.

Auszüge/Quelle: ljm-bw.de

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