Moth-WM: Gielen bester Deutscher

Mit einem hervorragenden 38. Platz hat Fabian Gielen vom Lindauer Segler-Club die Motten-Weltmeisterschaft am Gardasee beendet. Unter 218 Startern aus 25 Nationen ist das ein ausgezeichnetes Ergebnis für einen Segler, der erst im vergangenen Herbst in diese rasante Klasse eingestiegen ist. Bayern war bei dieser WM stark vertreten.

Laser-Ass Philipp Buhl (SCAI/Sonthofen) wurde in Malcesine Dritter in der Silver Fleet und Maximilian Mäge (BYC/Starnberg) Sieger der Bronze Fleet.

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"Bei viel Wind lief es sehr gut am Gardasee, bei Leichtwind nicht so," meinte der am Bodensee groß gewordene Gielen. Probleme gab es für ihn nur mit den neuen Segeln. "Die wurden erst kurz vor den Rennen geliefert, da konnte ich mich nicht so drauf einstellen. Aber mit dem 38. bin ich doch recht zufrieden." Und der 25-Jährige lobt sein Speederlebnis: "Mit den besten Seglern der Welt aus allen möglichen Bootsklassen am Start zu stehen und dann mit mehr als 15 Knoten in Richtung Luvmarke zu rasen macht einfach nur Spaß. Ich bin total infiziert und kann gar nicht genug bekommen."

Weltmeister wurde der britische Laser-Olympiasieger Paul Goodison. "Für Fabian ist das ein unglaublicher Erfolg," gratulierte Karl-Christian Bay, Vorsitzender des Lindauer Segler-Clubs, dem WM-Teilnehmer. "Und der Platz beweist, dass wir mit unserer Förderung richtig liegen, schließlich hat der LSC Fabian seit Jahren unterstützt."

Die "Moth" (Foto) ist eine Ein-Mann-Skiff-Klasse mit Foils, einer Art Unterwasserspoiler. Bei ausreichend Wind hebt sich der schlanke Rumpf aus dem Wasser, das leichte Boot scheint über die Wasseroberfläche zu fliegen. (cn/LSC)

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